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Stand Up for Love - Hochzeitsbranche zeigt Initiative

Unter Beachtung der gültigen Hygienebedingungen versammelten am 09.06.20 sich bundesweit  Hochzeitsdienstleister in verschiedenen Städten und Landeshauptstädten, darunter Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Wiesbaden, Mainz, Hannover, Freiburg, Kiel, Mannheim, Schwerin und Berlin.

Vor den Landtagsbüros und auf öffentlichen Plätzen wurde stellvertretend für alle deutschen Hochzeitsdienstleister auf die aktuelle, lebensbedrohliche Situation der Branche aufmerksam machen: Stillstand.

Denn diesen erleben in der Bundesrepublik Deutschland tausende Unternehmen und Soloselbstständige der unterschiedlichsten Gewerke: Hochzeitsplaner*innen, Florist*innen, Caterer, Papeterie-Designer*innen, Trauredner*innen, Goldschmied*innen, Hochzeitssänger*innen, Hochzeitsfotograf*innen, Unterhaltungskünstler*innen, Videograf*innen, Dekorations- & Möbelverleiher*innen und viele weitere. Sie alle sind Teil einer bis dato gesunden, stetig wachsenden Branche, für die im Rahmen der Corona-Pandemie von heute auf morgen ein Großteil der Jahreseinnahmen weggebrochen ist. Einnahmen, die sich auch nachträglich nicht mehr erwirtschaften lassen.

Wenngleich die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus richtig und notwendig waren und sind, führen sie zum Stillstand einer ganzen Branche und damit zu einer existenziellen Bedrohung für alle, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einen der wichtigsten Tage im Leben zweier Menschen zu begleiten und verschönern.

Alleine für das Frühjahr 2020 wird mit Verlusten zwischen 838 Millionen und 1 Mrd. Euro für die deutschen  Hochzeitsdienstleister gerechnet – und das lange bevor die Hauptsaison überhaupt beginnt. (Quelle: Hochzeitsplaza, www.capital.de). Da für den Rest des Jahres bereits jetzt ein Großteil der geplanten Hochzeiten abgesagt oder verschoben wurde, wird sich diese Entwicklung noch dramatisch verschärfen.

Trotz dieser verheerenden Situation und Aussichten, arbeiten viele dieser Dienstleister und Firmen momentan unermüdlich und auch unentgeltlich für ihre Kunden: verunsicherte Paare werden aufgefangen, es wird Mut und Zuversicht zugesprochen, Kalender für neue Termine gewälzt, kreative und flexible Fallback-Lösungen erarbeitet.

Was dabei allerdings fehlt, sind einheitliche Zielvorgaben und Richtlinien zur Umsetzung von Hochzeiten sowie Pläne zum finanziellen Ausgleich der Einnahmenverluste seitens der nordrhein-westfälischen Politik. Denn auch in Sachen transparenter und wechselseitig-konstruktiver Kommunikation herrscht Stillstand.

Mit der Initiative STAND UP FOR LOVE wird dieser Stillstand aufgebrochen. Bereits im Mai wurde ein erster Aktionstag von beyond Tales und Ankatrin Andresen vor dem Hamburger Rathaus organisiert. Um der Branche noch mehr Stimmen, noch mehr Stärke und noch mehr Gewicht zu verleihen, ist die Kampagne nun in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Hochzeitsdienstleister (BVdH) weiterentwickelt und erweitert worden.

 

Textquelle: Bundesverband der Hochzeitsdienstleister

 

 

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